Kraft-Wärme-Kopplung

Unter Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) versteht man die gleichzeitige Erzeugung und Nutzung von Strom und Wärme in einem Gerät.

Im Allgemeinen erzeugen Verbrennungsmotoren Kraft, die z. B. durch einen Dynamo in Elektrizität umgewandelt wird. Dabei entsteht, praktisch als Nebenprodukt, Wärme. Wird auch diese verwertet, spricht man von Kraft-Wärme-Kopplung.

Andersherum betrachtet, könnte man auch sagen, dass man z. B. mit einer Heizung nicht nur Wärme, sondern gleichzeitig auch Strom erzeugen kann. Auf diesem Prinzip beruht die Wirkungsweise sogenannter Blockheizkraftwerke (BHKWs). Diese lassen sich, wie eine normale Heizung, mit Erdgas, Biogas, Erdöl, Pflanzenöl und anderen Energieträgern befeuern und versorgen dabei nicht nur Ihr gesamtes Haus mit Wärme und Warmwasser, sondern erzeugen gleichzeitig Strom, den Sie entweder ins öffentliche Stromnetz einspeisen oder selbst verbrauchen können.

Es geht also so gut wie keine Energie verloren. Das ist nicht nur gut für Ihren Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt. Deswegen fördert der Staat Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb. Ausführlichere Informationen dazu erhalten Sie im Unterpunkt Staatliche Förderung (EEG). 

 

Der Dachs

Mit dem Dachs, einem Mini-BHKW der Firma SenerTec, vertreiben wir ein Heizsystem, das mehr kann als heizen. Ausgestattet mit einem  Hochleistungs-Generator, produziert der Dachs Strom. Die durch den Motor entstandene Wärme, erhitzt das Kühlwasser und wird in den Heizkreislauf Ihrer Immobilie geleitet. Dadurch verbraucht der Dachs 1/3 weniger Primärenergie und erzeugt 50 % weniger CO2, als bei getrennter Erzeugung von Strom und Wasser in Deutschland üblich ist.

Mit dem Dachs produzieren Sie Wärme, Warmwasser und Ihren Strom selbst, kostensparend und umweltfreundlich - und zwar genau dort, wo er gebraucht wird und genau dann, wenn er gebraucht wird.

 

Staatliche Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen

Blockheizkraftwerke gelten als Klimaretter der Zukunft, da es sich dabei um eine besonders effiziente Form der Energiegewinnung handelt. Bis 2020 sollen deswegen 25 % des Stroms in Deutschland mit KWK-Anlagen produziert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wird diese Technik vom Staat gefördert.

Beispielsweise vergibt die Sächsische Aufbaubank Basisförderungen von 9.400 Euro für BHKW, die mindestens eine elektrische Leistung von 20 kW erbringen und zudem wärmegeführt betrieben werden. Die Höhe der Förderung steigt mit Größe der BHKW-Leistung.

Die Vergütung des Stroms richtet sich nach dem KWK-Leistungsanteil sowie nach dem Zeitpunkt, wann Ihre Anlage in Betrieb genommen wurde.

Beispielsweise werden Anlagen, die von 2012 bis 2015 installiert wurden und über eine Leistung von bis zu 50 kW verfügen, mit 5,41 Cent pro kWh gefördert. Diesen Zuschlag bekommt der Betreiber eines Mini-BHKWs auch dann ausgezahlt, wenn er den Strom selbst verbraucht und nicht verkauft. 

Wurde die Anlage nach dem 01.01.2016 in Betrieb genommen, richtet sich die Vergütung nach der Leistung des KWK und danach, ob der erzeugte Strom in das öffentliche Netz eingespeist oder selbst verbraucht wird. Der Strom wird nur vergütet, wenn das BHKW neu, modernisiert oder nachgerüstet ist. Außerdem muss der Strom mittels Abfall, Abwärme, Biomasse, gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen gewonnen werden.

Dabei stehen Ihnen natürlich alle Möglichkeiten offen. Sie können den Dachs mit Gas oder Öl betreiben, ihn als Ergänzung zu Ihrem alten Heizsystem verwenden oder komplett auf Kraft-Wärme-Kopplung umrüsten.

Wir beraten Sie hierzu sehr gern ausführlicher. Kontaktieren Sie uns, damit wir Ihnen ein unverbindliches Angebot unterbreiten können.

Wir sind SenerTec Partner